Frage Atonschule München

13 Jahre 2 Monate her #33002 von Stefan

Hallo Rotrosa,
willst du Informationen über die Aton-schule oder mir einen Vortrag über Pädagogik halten?

Ich habe versucht unsere Erfahrungen kurz und sachlich darzustellen, um dadurch die Notwendigkeit aufzuzeigen, sich weiter, nicht nur mittels dieser Diskussionsplattform, zu informieren!

MfG
Stefan

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13 Jahre 2 Monate her #33044 von Rotrosa1922

Lieber Stefan, es tut mir leid, dass Du Dich von meiner Anwort angegriffen fühlst.. Jetzt frage ich mich nun aber erst recht, was Dich ursprünglich eigentlich bewegt hat, Deinen Sohn auf die Atonschule zu schicken. Du schreibst nicht wirklich positiv über das Thema Pädagogik. Du unterstellst mir einen Vortrag zu halten - einstweilen will ich hier Gedanken austauschen, die tatsächlich überwiegend mit Pädagogik zu tun haben sollen, denn dies ist der alleinige Grund für meine ursprüngliche Anfrage hier...
Wenn Deine Beweggründe Deinen Sohn auf die Atonschule zu schicken also nicht aus einem freien pädagogischen Ansatz her rührten, dann wird es wohl die Musik gewesen sein...
Aber Du dachtest und denkst leistungsorientiert, und willst das auch für Dein Kind.
Nun, mir ist wichtig, dass mein Kind sich nicht über seine Leistungen definieren muß, oder gar glaubt, es sei nur etwas wert, wenn es Leistungen erbringt, sondern ich möchte, dass es ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln kann und eine gesunde Einschätzung seiner eigenen Stärken und Schwächen, weil ich davon überzeugt bin, dass es dadurch ein sinnvolleres und wesentlich erfüllteres Leben in seiner Zukunft als Erwachsener haben kann, als ein Kind, das in der Regelschule an unsinnigen Vorgaben gescheitert ist und womöglich trotz seiner Begabungen schon nach der vierten Klasse aussortiert wird. Mit eben diesen Eigenschaften ausgestattet, wird mein Kind auch ein wesentlich wertvolleres Mitlied unserer Gesellschaft sein können, als eines, das- wie es so vielen Kindern ungerechter Weise im Regelschulsystem geht - ausgesiebt wurde, dadurch "minderwertig" wird und sich auch so fühlt und somit auch fortan immer darunter zu leiden haben wird.

Gruß!
Rotrosa

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13 Jahre 2 Monate her #33045 von Rotrosa1922

Lieber Stefan, es tut mir leid, dass Du Dich von meiner Anwort angegriffen fühlst.. Jetzt frage ich mich nun aber erst recht, was Dich ursprünglich eigentlich bewegt hat, Deinen Sohn auf die Atonschule zu schicken. Du schreibst nicht wirklich positiv über das Thema Pädagogik. Du unterstellst mir einen Vortrag zu halten - einstweilen will ich hier Gedanken austauschen, die tatsächlich überwiegend mit Pädagogik zu tun haben sollen, denn dies ist der alleinige Grund für meine ursprüngliche Anfrage hier...
Wenn Deine Beweggründe Deinen Sohn auf die Atonschule zu schicken also nicht aus einem freien pädagogischen Ansatz her rührten, dann wird es wohl die Musik gewesen sein...
Aber Du dachtest und denkst leistungsorientiert, und willst das auch für Dein Kind.
Nun, mir ist wichtig, dass mein Kind sich nicht über seine Leistungen definieren muß, oder gar glaubt, es sei nur etwas wert, wenn es Leistungen erbringt, sondern ich möchte, dass es ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln kann und eine gesunde Einschätzung seiner eigenen Stärken und Schwächen, weil ich davon überzeugt bin, dass es dadurch ein sinnvolleres und wesentlich erfüllteres Leben in seiner Zukunft als Erwachsener haben kann, als ein Kind, das in der Regelschule an unsinnigen Vorgaben gescheitert ist und womöglich trotz seiner Begabungen schon nach der vierten Klasse aussortiert wird. Mit eben diesen Eigenschaften ausgestattet, wird mein Kind auch ein wesentlich wertvolleres Mitlied unserer Gesellschaft sein können, als eines, das- wie es so vielen Kindern ungerechter Weise im Regelschulsystem geht - ausgesiebt wurde, dadurch "minderwertig" wird und sich auch so fühlt und somit auch fortan immer darunter zu leiden haben wird.

Gruß!
Rotrosa

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2 Monate 2 Wochen her - 2 Monate 2 Wochen her #120037 von mariko

Ich möchte mich nach langer Zeit zur Schule noch einmal äußern. Wir waren am Ende 6 Jahre dort, mein Sohn (als ich das erste mal mich in diesem Forum zur Schule äußerte, war Erstklässler), mit zwei Kindern, mein Sohn wechselte schon nach der 4. Klasse auf ein Gymnasium. Es gab teilweise sehr gute engagierte und idealistische Lehrer, und mein Sohn hatte Glück die ersten Jahre, dann wurde jedoch immer deutlicher, dass die Schule sehr ideologisch und dogmatisch war (im Ausdruck "das Richtige tun" deutlich gemacht. Es gab sehr enge Vorstellungen davon, was richtig für die Kinder sei und dies war ein diametraler Gegensatz zum Postulat des "freien Lernens" und der freien Entfaltung der Kinder. Anfangs dachte ich noch, es gibt Raum für Dialog, aber es wurde eigentlich immer enger und unerfreulicher. Am Ende gab es sehr viel Streit, Spaltung im Kollegium und in der Ellternschaft und ich war nur noch froh, die Schule zu verlassen. Ich wollte das ergänzen, damit meine Äußerungen vom ersten Jahr eingeordnet werden. Wie es aktuell an der Schule ist, kann ich allerdings nicht beurteilen. Manche sind, glaube ich, sehr zufrieden da. Wir waren es am Schluss nicht mehr.

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