Verbunden Grundschul-Erfahrungen? Gebele vs. Ernst Reuter

13 Jahre 2 Monate her #110933 von PapaBogenhausen

Liebe Eltern,

wer hat Erfahrungen mit der Gebele-Schule oder der Ernst-Reuter-Schule?

Unsere Tochter wird im nächsten Herbst eingeschult unsere Sprengelschule ist die Reuter Schule, wir haben eine Wohnung im Sprengel der Gebeleschule gekauft und haben also je nach Umzugsdatum beide Optionen.

Man hört über die Gebeleschule ja komisches. Siehe SZ-Artikel:
www.sueddeutsche.de/karriere/selektionsd...n-aus-der-a-1.458686

Was ist denn dran?

Herzlichen Dank!
Cornelius

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13 Jahre 2 Monate her #110934 von Nila

Hallo PapaBogenhausen,

ich kenne beide Schulen nicht.

Habe mir aber den Artikel durchgelesen. Was ist nun komisch an der Schule? Überehrgeizige Eltern gibt es an allen Schulen. Das Klassen in Containern untergebracht werden ist auch an vielen Schulen der Fall (gab es übrigens schon zu meiner Schulzeit :cheer: ). Und das Lehrerinnen keine Klassenfahrt mit den Schülern machen - naja wie überall: an jeder Schule gibt es gute und schlechte Lehrer.

Ich kann aus dem Artikel nichts ungewöhnliches rauslesen.

LG Nila

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13 Jahre 2 Monate her #110935 von PapaBogenhausen

Danke für Deine allgemeine Einschätzung. "Alle Adeligen in einer Klasse" finde ich ungewöhnlich - das war bei mir nicht so.

Ich hoffe weiter über direkte Erfahrungen heute, mit einer oder der anderen Schule.

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13 Jahre 2 Monate her #110936 von Bigs

Hallo Cornelius,

ich finde den Artikel zwar etwas satirisch, aber im Großen und Ganzen ist er das, was das Schulleben beschreibt.

Viele Grüße
Bigs

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13 Jahre 2 Monate her #110937 von ein Gast

Hallo,

möglicherweise eine kleine Hyperbel? B) oder wurden die Adeligen damals bei euch noch gesplittet?

Der Artikel trifft gelebten Schulalltag auf so vielen Grundschulen m.E. auf den Punkt - leider!

Herzliche Grüße

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13 Jahre 2 Monate her #110941 von füamama

Hallo Cornelius,

ich finde den Artikel über weite Strecken großartig, nämlich immer dort, wo es um ehrgeizige Eltern geht, die all ihre Wünsche und Karrierehoffnungen gnadenlos auf ihre Kinder projiezieren. Ich bin bisher verschohnt von solchen Eltern in unserem Umkreis, aber ich warte mal den ersten Elternabend im neuen Schuljahr (dann zweite Klasse) ab, bevor ich so optimistisch bleibe...

Von der Gebeleschule habe ich Gutes gehört: Freunde von uns haben ihre Tochter dort in der ersten Klasse und sind sehr zufrieden. Allerdings habe ich in meinem persönlichen Umfeld ohnehin bisher noch keine großen Schauermärchen über irgendeine Schule gehört. Liegt vielleicht auch daran, dass wir bisher nur die Erfahrungen aus den ersten Klassen gespiegelt bekommen. Eine Schule ist eben immer so gut wie ihre Schulfamilie, bestehend aus Lehrern, Schülern und Eltern...

Für mich ist es eher eine grundsätzliche Entscheidung für oder gegen das staatliche Schulsystem. Innerhalb des staatlichen Systems gibt es m.E. nur graduelle Unterschiede.

Und dass du in Bogenhausen - ebenso wie in Harlaching und Grünwald - eben viele "Großkopferten" hast, versteht sich von selbst. Ich würde es positiv sehen: Sie bilden - zumindest im Artikel - nur eine Klasse. Die anderen Klassen sind normal...

Gruß,
füamama

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13 Jahre 2 Monate her #110950 von Marianne

Hallo Cornelius,

ich kann dem Artikel außer den zu ehrgeizigen Eltern auch nichts Negatives entnehmen. Meine Tochter hat das Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland-Gedicht auch gelernt. Ich fand das nicht so dramatisch.

Adelige hatten wir nicht so viele, ja ich habe selbst keinen einzigen kennengelernt. Aber vielleicht waren die auch alle in der Parallelklasse. Meine Tochter war in der Kooperationsklasse, da gab es keinen einzigen Adligen. Das war aber für mich und meine Tochter überhaupt nicht schlimm.

Meine Tochter hatte eine sehr schöne und glückliche Grundschulzeit. Die Hausaufgaben hielten sich auch in Grenzen und werden nun schon seit einer ganzen Zeit so selbständig erledigt, dass ich nicht einmal nachkontrollieren muss.

Ins Schullandheim ist die Klasse auch nicht gefahren, weil die Lehrerin nicht eine Woche von zu Hause weg sein konnte. Die Kinder wären schon sehr gerne gefahren, aber es geht auch ohne. Ich halte das nicht für unverzichtbar.

Alles in allem war ich mit der Grundschule sehr zufrieden. Hoffentlich geht es am Gymnasium auch nur annähernd so weiter.

Viele Grüße

Marianne

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13 Jahre 2 Monate her #110951 von PapaBogenhausen

Herzlichen Dank für die Antworten.

Natürlich ist der Artikel streckenweise überzeichnend. Die Demographie der Gebeleschule ist sicher homogener als die der Ernst-Reuter-Schule, für das Einzugsgebiet kann die Schule nichts, die Frage ist: wie geht sie damit um?

Ich selbst war in einer "normalen" Grundschule auf dem Land und später in einem "Elite-"Internat mit recht wohlhabender Klientel. Grade das Internat hat sehr viel Wert darauf gelegt "gegenzusteuern" und uns als Kinder, nicht unsere Familien zu sehen - unter anderem auch deswegen haben meine Eltern mich dort hingesandt. Eine Schule, die soziale Unterschiede - die nunmal da sind - noch unnötig verstärkt erfüllt meiner Ansicht ihren demokratischen Auftrag nicht.

Grade, weil es uns wirtschaftlich gut geht und wir ein "von" im Namen haben, möchte ich mein Kind nicht in eine Schule schicken in der es in eine "Adelsklasse" kommt, bzw. wo ggf. die Schulleitung oder die Eltern, das eine gute Idee finden.

Ist das nun ein Gerücht oder nicht?

Herzlichen Dank,

Cornelius

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2 Wochen 2 Tage her #120138 von Riegerls

Guten Tag , unser Kind ist endlich mit dieser Schule fertig und kommt nun aufs Gymnasium. Die Kinder wurden nach Herkunft eingeteilt - haben erst jetzt erfahren, dass diese Schule für Inklusion steht. In einer Klasse waren neben 9 deutschen Kindern nur Ukrainer. In der Klasse unseres Kindes vier Afrikaner (alle größer und definitiv älter! Ich bin froh, dass wir das nun hinter uns haben. Frage mich, ob die Empfehlung fürs Gymnasium messbar mit einer anderen Schule ist. Fss werden wir nun sehen. Positiv zu bemerken sind relativ kleine Klassen und engegierte Lehrkräfte

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2 Wochen 2 Tage her #120139 von Riegerls

Guten Tag , unser Kind ist endlich mit dieser Schule fertig und kommt nun aufs Gymnasium. Die Kinder wurden nach Herkunft eingeteilt - haben erst jetzt erfahren, dass diese Schule für Inklusion steht. In einer Klasse waren neben 9 deutschen Kindern nur Ukrainer. In der Klasse unseres Kindes vier Afrikaner (alle größer und definitiv älter! Ich bin froh, dass wir das nun hinter uns haben. Frage mich, ob die Empfehlung fürs Gymnasium messbar mit einer anderen Schule ist. Fss werden wir nun sehen. Positiv zu bemerken sind relativ kleine Klassen und engegierte Lehrkräfte.

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