Frage Welche Schulart nach der Grundschule?

10 Jahre 11 Monate her #103153 von Marianne

Hallo,

ich habe immer noch das gleiche Problem. Gestern war ich bei einer Info der Staatl. Schulberatungsstelle, was aber eher eine Werbeveranstaltung für die Mittelschule war. Die Refertin ist Lehrerin an einer Mittelschule.

Es wurde sehr vor der Belastung der in der fünften Klasse doch noch kleinen Kinder im Gymnasium gewarnt. 30 % der Kinder, die auf ein Gymnasium wechseln, verlassen dieses ohne Abschluss. Das hört sich alles nicht gerade vielversprechend an. Wie geht es euren Kindern am Gymnasium? Ich überlege, ob ich meine Tochter zuerst in die Realschule gehen und dann nach der zehnten die Übergangsklasse machen lassen soll. Ich bin ratlos.

Außerdem habe ich auch keine Ahnung, in welches Gymnasium ich sie schicken sollte. Wie soll ich denn entscheiden, wofür sie geeignet ist? Die Englischkenntnisse, die sie von der Kindergartenzeit hatte, hat sie nun nach drei Jahren Grundschule vergessen. Da soll ich entscheiden, ob sie eher sprachlich oder naturwissenschaftlich oder ganz anders begabt ist. Wenn ich frage, dann treffe ich auffällig häufig auf Personen, die selbst in ein Gymnasium gesteckt wurden, das ihnen nicht so liegt oder lag. Einen Wechsel nach der sechsten finde ich auch nicht gerade gut.

Vom Ludwigsgymnasium habe ich bisher nicht viel erfahren, außer dass dort viele Referendare im Einsatz sind, was einen häufigen Lehrerwechsel zur Folge hat. Die Übergangsklasse wird im Erasmus-Grasser-Gymnasium eingerichtet, wie mir gestern gesagt wurde.

Wo sind eure Kinder? Mich interessieren vor allem Schulen im Münchner Westen und Süden (Laim, Pasing und Umgebung).

Viele Grüße

Marianne

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10 Jahre 11 Monate her #103155 von diri5

wahrscheinlich hast du nicht vor, dein kind in eine mittelschule zu schicken, falls doch: hände weg!!! diese bescheuerte namensänderung hat ja an der hauptschule nix geändert! ich habe mehrere jahre an hauptschulen im ganztagsbereich gearbeitet und mußte feststellen: alleine die tatsache, daß die kinder in dieser schule sind, von der sie wissen, daß es kaum chancen gibt, macht ihr selbstvertrauen kaputt! außerdem sind sehr viele verhaltensauffällige kinder dort, die guten unterricht oft fast unmöglich machen.
meine meinung zu realschulen: heutzutage sind viele kinder in der realschule, die eigentlich in die hauptschule gehörten... das niveau ist auch nicht mehr sonderlich hoch. (mein mann war eine weile realschullehrer)

wenn dein kind eine empfehlung für das gymnasium hast, dann sollte es doch dorthin gehen. wenn dein kind schon mal englisch gelernt hat, dann wird dieses wissen auch wieder rauskommen. wobei natürlich sprachunterricht in der schule ganz anders ist, nicht mehr spielerisch, sondern auch sehr grammatiklastig....
was sagt denn die lehrerin deines kindes dazu, wo die begabungen liegen? geh doch mal in die sprechstunde!

aus eigener erfahrung: ein schulwechsel falls es im gymnasium nicht klappt, ist auch nicht so wild! ich bin in der 7.klasse wegen latein in die realschule gewechselt. war völlig ok für mich! hatte auch angenehmen vorsprung. doch leider hab ich in der 8. klasse dann auch nix mehr gelernt und bin dann sitzengeblieben...

schau dir doch verschiedene schulen an! vielleicht gibt es auch ein bauchgefühl?
referendare sind nicht so lange da, das stimmt. da sie aber ständig bewertet werden und noch frisch im beruf sind sie aber auch oft sehr sehr engagiert. probieren noch neue unterrichtsmethoden aus usw. das tun ältere lehrer nicht mehr unbedingt. sie könnten allerdings auch überfordert sein... schwer zu sagen also, ob es gut ist, oder schlecht, das hängt total von den personen ab. das ist aber bei erfahrenen lehrern auch so, die sind ja auch nicht alle gut, nur weil sie schon länger den job machen...

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10 Jahre 11 Monate her #103158 von Bigs

Hallo Marianne,

ich habe zwar noch kein Kind im Alter für weiterführende Schulen, möchte Dir aber trotzdem was dazu schreiben.
Ich kenne einige Kinder, die auf dem Gymnasium sind/waren. Auf dem Gymnasium tun sich doch einige Kinder schwer. Bzw. lernen die Eltern noch mit den Kindern täglich.
Einen Jungen kenne ich, der von heute auf morgen das Gymnasium verlassen wollte, da er dem Druck nicht mehr Stand hielt. Er ist nun auf der Realschule, und sehr glücklich.
Auf dem Gymnasium müssen sich die Kinder halt viel selbst erarbeiten.

Wie leicht tut sich denn Deine Tochter in der Grundschule? Fällt es ihr leicht, zu lernen, und das Gelernte umzusetzen?
Was sagt die Klassleitung. Sieht sie Deine Tochter eher auf dem Gymnasium oder der Realschule?
Was will Deine Tochter? Du solltest auch auf sie hören, denn eine Schule, in die sie nicht gehen möchte, bringt auch nichts.

Hast Du Dir schon mal Gedanken über eine private, staatlich anerkannte Mädchenschule gemacht? Hier weht oft ein anderer, ruhigerer, Wind, als auf gemischten staatl. Schulen. Z.B. Maria-Ward. Hier gibt es in Nymphenburg ein Gymnasium und eine Realschule.

Viele Grüße
Bigs

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10 Jahre 11 Monate her #103160 von Käferlein

Falls es nur darum geht, dass du nicht weißt ob ein neusprachliches oder mathemathisches Gymnasium besser wäre, gibt es doch z.B. das Luise-Schroeder Gymnasium in Untermenzing, bei dem man erst nach der 5. Klasse bzw. zur 2. Fremdsprache entscheiden muss, welche Richtung für das Kind am besten ist. Vorteil mehr Mädchen auch auf dem mathemathischen Zweig als z.B. im Max-Planck Gymnasium.
Ob grundsätzlich Gymnasium oder Realschule besser ist kann ich dir nicht beantworten.

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10 Jahre 11 Monate her #103164 von dancefan

Hi!

Ich bin Lehrerin an einem Gymnasium mit den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch und habe schon oft 5. Klassen unterrichtet.
Die Umstellung von der Grundschule ist schon gewaltig, aber die Lehrer nehmen darauf in der Regel auch Rücksicht. Trotzdem steigt die Belastung auf jeden Fall, allein schon durch die Anzahl der Stunden. Wir haben in der 5. Klasse auch schon einen Tag Nachmittagsunterricht. Danach kannst du die Kinder dann vom Boden kratzen... leider! Die tun mir echt oft leid, rausgehen und Sport machen ist da noch der beste Ausgleich.
Meiner Erfahrung nach sollten die Eltern die Kinder auf jeden Fall noch mindestens bis Ende der 6. Klasse gut unterstützen und bei den Hausaufgaben beaufsichtigen, viele können das noch überhaupt nicht selbstständig (manche noch bis in die Mittelstufe hinein nicht....), auch wenn man selbst oder die Kinder das meinen. Viele Kinder haben auch in der Grundschule nicht gelernt, WIE man lernt und was das überhaupt ist, weil sie sich so leicht getan haben. Das kann im Gymnasium dann schnell mal in die Hose gehen (traurige Erfahrung).
Die Zweigwahl ist natürlich in dem Alter schwierig. Wenn sich bei deiner Tochter noch überhaupt keine Neigung zeigt, würde ich ein Gymnasium wählen, das die Wahl noch bis zur 6. oder gar 8. Klasse offen lässt. Da musst du dich an den Schulen erkundigen. Diese Schulen fangen meist mit Englisch als erster Fremdsprache an.
Zu Englisch: Das wird an den Gymnasien von null aus neu erarbeitet, da der Englisch-Unterricht an den Grundschulen viel zu unsystematisch und unterschiedlich gehandhabt wird. Da können wir keinesfalls von irgendwelchen gemeinsamen Grundlagen ausgehen. Man kann auch nicht sagen, dass Kinder, die in der Grundschule Englisch hatten, dann im Gymnasium besser wären, da der Ansatz hier ein ganz anderer ist.
Wenn deine Tochter vom Grundschullehrer her als geeignet bezeichnet wird, würde ICH sie schon erst mal aufs Gymnasium tun, der Wechsel an die Realschule ist auf jeden Fall leichter also umgekehrt. Es gibt nur ganz wenige Kinder, die von der Realschule aufs Gymnasium wechseln (ich habe in über 10 Jahren gerade mal EINE kennengelernt, nein zwei, und die waren richtig gut).

Hoffe, ich konnte helfen. Viel Glück für deine Tochter!

dancefan

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10 Jahre 11 Monate her #103166 von Nila

Meine Empfehlung... Probier es mit dem Gymnasium. Ich war in so einer Übergangsklasse nach der 10. In Augsburg und wenn man nicht verdammt gut ist oder vielleicht sogar noch arbeiten muss nebenher ist das fast nicht schaffbar. Wir waren am Anfang 20 Schüler und nach 2 Jahren nur noch 8. In der 10. Klasse müssen 4 Jahre Französisch aufgeholt werden und auch der Naturwissenschaftliche Bereich ist eine echte Herausforderung.

Wenn ihr euch doch für die Realschule entscheidet, dann nehmt den Französischzweig, damit falls später noch gewünscht, das allgemeine Abitur leichter aufgeholt werden kann.

Lg

Nila

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10 Jahre 11 Monate her #103168 von balou2011

Kann mich meinen Vorschreiberinnen nur anschließen - traue Deiner Tochter ruhig was zu, wenn sie die Noten bzw. die Empfehlung für´s Gymnasium hat.
Noch eine Info: "Offiziell" wird gerne die Mittelschule empfohlen. Grund: Man will diese Schulart nicht aufgeben.
Doch wer schafft es wirklich, von der Mittelschule (ehemals Hauptschule) bis zum Abitur und dann ein Studium?
Die Durchlässigkeit des Schulsystems existiert oft nur auf dem Papier.

Balou

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10 Jahre 11 Monate her #103175 von Angelina

Wenn das Kind Gymnasiumempfehlung hat, dann würde ich es auch hinschicken. Falls es nicht klappt, kann es immer noch auf die Realschule. Ich selber war -trotz Empfehlung- erst mal auf der Realschule und wechselte erst nach der mittleren Reife auf das Gymnasium. Der Wechsel war schon recht anspruchsvoll und ich würde es meinem Kind nicht zumuten wollen. Es ist ja nicht nur der Lernstoff, sondern auch die andere "Kultur". Gymnasium von Anfang an ist das zukunftsicherste.
Wegen der Art des Gymnasiums würde ich mich erstmal an die LehrerInnen der Grundschule wenden.

Liebe Grüße
Angelina

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10 Jahre 11 Monate her #103185 von Marianne

Hallo,

erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

Meine Tochter ist in der dritten Klasse und alle Lehrerinnen, die sie bisher hatte, meinten schon, dass sie, vorausgesetzt, die Leistungen bleiben gleich, ins Gymnasium gehen könnte. Ich schau schon darauf, dass sie in Deutsch, Mathe und HSU keine schlechteren Noten schlechter als eine zwei hat. Wenn sie einmal eine drei bringt, was sehr selten vorkommt, dann üben wir halt wieder ein bisschen und dann passt es. Ich glaube, sie hatte im letzten Zeugnis gar keine drei.

Wir wollten bisher ans Ludwigsgymnasium, das räumlich sehr gut für uns liegt. Nun habe ich erfahren, dass die Kinder dort jedes halbe Jahr eine andere Lehrkraft haben, weil das Ludwigsgymnasium Ausbildungsstelle für Referendare ist und die anscheinend im halbjährlichen Turnus wechseln, was mir überhaupt nicht gefällt und für die Kinder auch nicht gut ist. Ich weiß auch nicht, welche anderen sprachlichen Gymnasium noch in der Nähe sind. Auf jeden Fall muss ich dann die Fahrzeit berücksichtigen, die zusätzlich kommt. Meine Tochter wollte immer ins Gymnasium, aber das ganze hin und her, bringt sogar mich ins Trudeln. Sie kommt mit dem Grundschulstoff gut zurecht, hat aber auch viele Hobbies, die ich ihr gerne lassen möchte. Ich möchte meine Tochter nicht verheizen lassen, wenn es am Gymnasium gar so stressig ist.

Die Georg-Büchner-Realschule liegt vor unserer Haustüre. Es wäre ein Katzensprung. Am Albertinum hätten wir einen Platz für die Nachmittagsbetreuung, was aber nur nützt, wenn sie eine Schule in der Nähe besucht.

Die Mittelschule habe ich auch nach der Umbenennung nicht wirklich in Erwägung gezogen, selbst, wenn die Referentin sie am Dienstag so empfohlen hat ("Wir pushen Ihr Kind" "Wir schauen auf Ihr Kind", "Wir haben das Klassenlehrerprinzig", "Ich als Klassenlehrerin kenne meine Kinder und ihre Stärken ganz genau und kann sie optimal fördern").

Ich kann meine Tochter nicht die Entscheidung treffen lassen, die ich selber kaum treffen kann. Ich bin ja selber schon ganz durcheinander. Bisher waren wir uns einig, dass sie ins Ludwigs-Gymnasium gehen soll. Ihre Klassenlehrerin hat auch gesagt, dass meine Tochter ihrer Meinung nach fürs Gymnasium geeignet ist, weil sie sich für so viele Sachen interessiert (abgesehen natürlich von den Noten). Ich gehe davon aus, dass sie auch nächstes Jahr in den maßgeblichen Fächern eine zwei im Zeugnis hat. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann ist die Sache klar, dann geht sie in die Realschule.

Viele sagen halt, dass man über die Realschule und die Übergangsklasse leichter das Abitur erlangen kann als über das Gymnasium und dass die Kinder an der Realschule nicht so fertig gemacht werden.

Die Kinder an der Grundschule wissen doch gar nicht, was Engischunterricht ist. Meine Tochter hat im ganzen Jahr noch nie eine Hausaufgabe in Englisch gemacht und im Zeugnis stand dann, dass sie am Englischunterricht mit gutem Erfolg teilgenommen hat, obwohl sie keinen einzigen Satz mehr sagen kann. Ich weiß schon, dass der Englischunterricht am Gymnasium von vorne beginnt, aber ich muss ihr dann erst erklären, was das eigentlich ist, denn mit dem, was die da an der Grunschule machen, hat das dann nichts mehr zu tun. Ich bin mir ganz sicher, dass der Englischunterricht, den sie in der dritten und vierten Klasse hat, im Gymnasium nicht einmal für einen einzigen Monat reichen wird. Außerdem gehe ich davon aus, dass die ganze Klasse auch in Deutsch und Mathe wegen der vielen Fehlzeiten der Klassenlehrerin Lücken haben wird. Zur Zeit erarbeiten wir uns gerade wieder das Einmaleins, weil sie es während der dritten Klasse vergessen hat!

Das sind unsere Voraussetzungen für den Schulwechsel nach der vierten Klasse.

Viele Grüße

Marianne

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10 Jahre 11 Monate her #103186 von Nila

Hallo Marianne,

dass mit der Übergangsklasse ist echt quatsch. Es ist definitiv nicht leichter, wie gesagt ich war selbst nach der Realschule in einer Übergangsklasse und gerade mal 1/3 schafft am Schluss das Abitur.

Das bedeutet sehr viel Lernaufwand mit relativ wenig Freizeit! Und vergiss bitte eines nicht, die meisten fangen nach der Realschule eine Ausbildung an und verdienen Geld. Wenn danach nochmal die Schulbank gedrückt wird, wird deine Tochter kein Geld verdienen außer sie arbeitet nebenbei und ehrlich ich habe nebenbei noch gearbeitet, da bleiben nicht viele Freunde übrig, da man keine Zeit mehr hat.

Wenn der Notendurchschnitt erreicht wird, probier es. Und wenn deine Tochter es nicht schafft was passiert dann? Nichts - Sie geht in die Realschule und wird dann dort glücklich. Aber wenigstens habt ihr es probiert. Hobbies sollte sie auf jedenfall weiterhin machen. Wobei immer die Frage ist wieviel. Bei uns gibt es die Regel nicht mehr als 3 Nachmittagstermine (wobei 2 Nachmittagstermine Instrumente sind und die jeweils bloß eine halbe Stunde dauern).

Wegen Englisch, die fangen doch im Gymi eh wieder von vorne an. Man muss halt die Vokabeln lernen und auch Grammatik. Wenn du Sie dabei unterstützen willst, fahrt mal nach London oder New York oder guckt euch Englische Originalfilme an. Das hilft ungemein. Und ich glaube die Grundkenntnisse erwerben Sie schon in der Grundschule (sich begrüßen, sagen wie alt man ist, zählen, verabschieden usw.). Gerade hier in München gibt es so viel englische Reklame... dadurch lernen Kinder doch eh schon einige Vokabeln...

Lg

Nila

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10 Jahre 11 Monate her #103197 von füamama

Ich muss hier mal eine Lanze für die Referendare brechen: Die Seminarschulen achten in der Regel darauf, dass in den 5. Klassen in den Kernfächern keine Referendare eingesetzt werden.

Aber selbst wenn: Die Schüler profitieren ungemein davon, denn die Stunden der Referendare sind haarklein vorbereitet, didaktisch und methodisch äußerst durchdacht und auf dem neuesten Stand der Didaktik. Die Referendare werden von ihren Seminar- und Betreuungslehrern angeleitet und begleitet, d.h. die Stunden sind doppelt reflektiert.

Im übrigen sind alle staatlichen Gymnasien in München auch Ausbildungsschulen, nur nicht jedes für alle Fächer. Wenn Du das absolut nicht willst, musst Du an ein städtisches Gymnasium gehen, z.B. Willi-Graf, Lion-Feuchtwanger, Luisen, Anna, Adolf-Weber etc.

Gruß,
füamama

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10 Jahre 11 Monate her #103201 von dancefan

Das stimmt, an den städtischen Gymnasien gibt es keine Referendare. Aber auch nicht alle staatlichen Gymnasien sind Ausbidlungsstätten, das stimmt nicht. Referendare werden nur an sogenannten Seminarschulen ausgebildet. im "Zweigschuleinsatz" können Sie dann für insgesamt ein Schuljahr an allen staatlichen Gymnasien in ganz Bayern eingesetzt werden.
Es kann zwar lästig sein, wenn in eine Jahr öfter ein Lehrerwechsel erfolgt, das muss aber tatsächlich nicht von Nachteil sein, denn wie die Vorrednerinnen schon schreiben, diese werden ganz eng "überwacht" und sind meist super gut auf die Stunden vorbereitet und sehr engagiert. Ich kenne es auch so, dass man in den 5. Klassen gar nicht oder nur im Ausnahmefall eingesetzt wird.
Und das Englisch von der Grundschule kann man wirklich nur für die ersten zwei Wochen am Gymnasium brauchen, dann kann sich jeder begrüßen, zählen und solche Kleinigkeiten. Wer da ein paar Vokablen aus der Grundschule mitbringt, hat definitiv keinen Vorteil am Gymnasium, ist aber vielleicht ein bisschen motivierter (wenn man denn überhaupt noch motivierter als ein 5.-Klässler sein kann...!)

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10 Jahre 11 Monate her #103203 von Offlinerin

Ich kann mich füamama nur anschließen! Meine Tochter hat gerade in der 5. Klasse den 2. Referendar in Musik und ist total begeistert in einem Fach nur ganz junge Lehrer zu haben. Außerdem - sieh's positiv, wenn man einen ungeliebten Lehrer nach einem Halbjahr los hat, ist das doch auch nicht schlecht!
Hier ist immer nur die Rede vom Englischunterricht am Gymnasium - meines Wissens ist das anfangs an der Realschule nicht so viel anders! Der größte Unterschied ist die 2. Fremdsprache, die im Gymnasium gleich in der 6. hinterherkommt. Meine Tochter, die ich immer eher bei Französisch gesehen hatte, wird nächstes Jahr Latein lernen, weil sie während der 5. Klasse festgestellt hat, dass sie keinesfalls den mathematischen Zweig möchte (ist an ihrem Gymnasium leider an Französisch gekoppelt) -hätte ich nach der 4. Klasse nicht geglaubt... Ich finde gut, wenn sie den Zweig erst in der 6. oder 8. wählen können.
Letztendlich würde ich nach der Länge des Schulweges gehen (außer die Schule hat einen katastrophalen Ruf), bei uns waren es in diesem Jahr doch einige Projektarbeiten und das ist schwierig, wenn die Kinder sich dann quer durch die ganze Stadt verabreden müssen.
Viel Erfolg beim Überlegen!
Gruß
die Offlinerin

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10 Jahre 11 Monate her #103212 von Marianne

Hallo,

vielen Dank für die Ermutigungen. Die kann ich wirklich gebrauchen nach all den Hiobsbotschaften vom Gymnasium. Dann werden wir es vielleicht wirklich am Ludwigs-Gymnasium versuchen, wie wir immer schon wollten.

Viele Grüße

Marianne

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7 Jahre 9 Monate her #118326 von Schäfchen

Hallo Marianne wie geht es deiner Tochter denn jetzt in der Schule? Hast du dir einen zu großen Kopf gemacht damals?
Kleine Anmerkung zu Referendaren meine Stieftochter wird nächstes Jahr Abitur machen, sie hat im laufe der 8 Jahre so viele Lehrerwechsel und noch mehr Referendare gehabt das sie keine Lehrer mehr namentlich benennen kann. Nach dem 20igsten Referendar egal ob jung oder nett ist ihr vollkommen egal ob der was drauf hat - er geht auf jeden fall nach einem halben Jahr..... Begeistert erzählt sie ausschließlich von Fachlehrern die sie über mehrere Jahre hatte auch wenn die Macken haben z. B. Relilehrer.... Gruß

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7 Jahre 9 Monate her #118328 von Marianne

Hallo Schäfchen,

danke für die Nachfrage. Meine Tochter hat nun die ersten zwei Jahre am Ludwigsgymnasium hinter sich und fühlt sich in dieser Schule wohl. Auch ich bin bisher im Großen und Ganzen zufrieden mit unserer Schulwahl. Für uns ist auch die räumliche Nähe zur Schule sehr wichtig. Die eineinhalb Kilometer kann sie mit dem Fahrrad schnell zurücklegen und vertut damit nicht unnötig Freizeit.

Die Lehrer sind unterschiedlich. Manche Referendare sind sehr gut, aber im letzten Schuljahr hatte sie gerade im ersten Schulhalbjahr in Englisch eine Studienreferendarin, die wohl nicht so das Gelbe vom Ei war. Das war schon ein Problem, aber nicht nur für meine Tochter.

Meine Tochter ist nicht schlecht, könnte aber leicht besser sein, wenn sie nicht so faul wäre.

Ich bin sehr erleichtert, dass das Gymnasium, das wir damals mühevoll ausgesucht haben, bisher auch wirklich passt. Ich glaube, es ist eine sehr angenehme Klasse, weil so viele Lehrer in ihr unterrichten wollen. Ich muss halt jetzt schauen, wie es in der siebten Klasse weitergeht. Die Anforderungen werden wohl steigen. Ich hätte auch gerne die Mittelstufe plus, die aber bis jetzt am Ludwigsgymnasium noch gar nicht angeboten wird. Damit meine Tochter sie nutzen könnte, müßte die Mittelstufe Plus ab dem Schuljahr 2016/2017 zur Verfügung stehen. Keine Ahnung, ob das noch funktionieren kann. Das Schulzentrum München West ist auch bis auf Weiteres verschoben, weil jetzt in der ehemaligen Gehörlosenschule Asylbewerber untergebracht werden sollen.

Viele Grüße

Marianne

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