Frage einführung Beikost - Milchbrei

9 Jahre 8 Monate her #85198 von silbermond

Hallo, meine Hebamme hat mir geraten bei meiner Tochter nun mit der Beikost zu beginnen. Sie ist jetzt Anfang 5. Monat.
Allerdings hat sie mir geraten, mit dem Milchbrei am Abend anzufangen. Hat das jemand von euch auch gemacht?

Gebe ich ihr bei den ersten Versuchen erst ein bissl die Flasche und dann ein paar Löffel oder umgekehrt?

Ach ja, ich werde für den Milchbrei meine HA- 1er Milch verwenden und Reisflocken einrühren.

Freue mich auf eure Antworten.

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9 Jahre 8 Monate her #85200 von Hanski

Hallo,

also, ich hab als letztes den Milchbrei gegeben. Angefangen hab ich mittags mit Gemüse (Später Gemüse-KArtoffel und schließlich Gemüse-Kartoffel_Fleisch), dann nachmittags Getreide-Obst-Brei und schließlich abends den Milch-Getreidebrei!

Hab mich eigentlich an die Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung gehalten, das empfehlen wohl auch die meisten Hebis und Ärzte. Hier der Link:

www.gesundinsleben.de/fuer-familien/erst.../zeit-fuer-breikost/

Fand das ganz informativ!

Liebe Grüße

Hannah

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9 Jahre 8 Monate her #85202 von Wickie

Hallo Eintagsfliege,
ich
das wäre ja nicht ganz "klassisch" - aber was heißt das schon!? Kann man sicher so auch machen. Je nach Hunger erst Essen dann Trinken oder umgekehrt. Und vielleicht vorher mal ausprobieren wegen der Konsistenz.

Die klassische Variante wäre, zu Mittag mit purem Gemüse - Karotte, oder ein anderes mildes Gemüse - zu beginnen und das dann bald zum Gemüse-Fleisch-Brei zu ergänzen, auch um die Eisenversorgung schnell aufzubessern - was wohl bei HA/1er Milch aber auch nicht so brisant ist, weil da Eisen ja drin ist. Wobei ich eine aus "natürlichen" Lebensmitteln zusammengesetzte Nahrung in jedem Fall als "wertvoller" ansehe als eine zusammengemischte.. Und das ist nicht abwertend gegenüber nicht-still-Müttern gemeint! - es kann nur ein zusätzlicher Grund pro Gemüse sein: man kann im Bestfall bald eine Milchmahlzeit ganz ersetzen.
Für den Milchbrei am Abend spricht aber wohl, dass der Geschmack nicht soo neu ist.. wobei manche Babies aber was die Konsistenz der Nahrung angeht auch sehr empfindlich und konservativ sind, so dass das kein Vorteil sein muss. Man sagt - oder erhofft sich - halt, dass gehaltvollere Nahrung das Durchschlafen fördert, das muss aber gar nicht sein.

Generall kann ich noch sagen, dass es sicher eine gute Idee ist, sich zu überlegen, zu welcher Tageszeit das Baby am entspanntesten ist. Allzu hungrig ist auch doof.
Die ersten Versuche könnten (für Esser und Löffler) anstrengend werden. Nicht alle Babies finden das ja gleich toll, und wenn doch, dann kann es auch noch mit Mundmotorik Schwierigkeiten geben, was super frustrierend ist (und abends wenn die Kleinen müde sind besonders ungünstig, finde ich).

So und ich würde dann auch noch gerne (Gemüse, Fleisch) selber kochen anregen, wenn's irgendwie machbar ist (und man der Typ dazu ist).

Also wie auch immer: guten Apetit!

Liebe Grüße
Wickie

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