Frage Betreuungsvertrag...

9 Jahre 6 Monate her #27871 von luagritar

so mädles.. da bin ich wieder.
bekomm grad sooooo nen hals!!
jetzt hat ja alles so wunderbar geklappt und ich wollte den vertrag zur krippe unterschreiben UND: sollte unterschreiben ohne zu lesen!!! so, ich nehm das ding (angeblich standardvertrag..klar..für waschmaschinen?) mit heim und da steht doch glat, daß ich in den monaten märz bis mai nicht kündigen darf.

sagt mal, ist das standard??? hab ja noch nie so nen vertrag gesehen, aber für mich klingt das irgendwie.. ja nicht kündigen dürfen um in nen anderen zum september zu wechseln. so ala wettbewerbsklausel *g*

also ich find das ja sowas von unverschämt.. ich werd den kleinen jetzt gleich aus der krippe nehmen und wieder zur oma bringen:evil:

oder ist sowas echt normal???


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9 Jahre 6 Monate her #27877 von Simischildiamelie

Ich denke schon, dass private, gewinnorientierte Einrichtungen solche Klauseln haben. Irgendwie kann ich es auch verstehen, schließlich gewöhnt man die Kinder ein und irgendwann läuft alles rund und dann kündigen die Eltern wieder, weil die städtische Krippe nebenan einen Platz frei hat....

In unserem KiGa gibt es so eine Klausel nicht, aber das ist eine Elternini (nicht gewinnorientiert).

Aber die Oma wäre doch eh eine gute Alternative, oder nicht?

Grüße

Karin

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9 Jahre 6 Monate her #27882 von luagritar

naja, dachte eigentlich nicht, daß die sooo gewinnorientiert sind.
aber schonmal gut zu wissen, daß die wettbewerbsklausel nicht in jedem vertrag steht:P
und ich hätte ja nichtmal vor, ihn rauszunehmen, aber auf blöd müßte es evtl sein.. hab 6 monate probezeit!! da kann alles passieren!! denke ich zwar nicht, aber man weiß nie.. und dann steh ich da, mit nem unkündbaren krippenvertrag :(

ja, die oma ist jetzt wieder alternative. erstens zieh ich in die nähe (vorher hatte ich ne stunde umweg zur arbeit) und 2. hat sie sich so an den kleinen gewöhnt, daß sie plötzlich doch ihre freiheit aufgeben kann.. was noch vor 3 wochen für sie nicht akzeptabel gewesen wäre


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9 Jahre 6 Monate her #27909 von Simischildiamelie

Das ist im Bekanntenkreis in letzter Zeit öfters passiert, dass die Omas plötzlich, als der Krippenplatz da war, die Krise bekommen haben und nun doch auf die Kinder aufpassen wollen.
Ist doch super - für so Kleine ist es bei der Oma ja auch wesentlich kuscheliger. Bei uns im Mutter-Kind-Turnen oder im Mütterzentrum gibt es auch Omas, die ganz regelmäßig mit ihren Enkelkindern kommen. Ich finde das prima, so wird bei der Oma zuhause gehätschelt und individuell Föderprogramm gemacht und dazu auch der Kontakt zu andern Kindern gehalten.
Ich bin auch total dankbar für die beiden Omas und den Opa, die unseren Kindern immer wieder mal das ersehnte "Einzelkind-Gefühl" geben (wir haben 3 recht kleine). Und wenn die Oma in der Nähe wohnt, ist es doch gleich noch besser.

Grüße
Karin

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9 Jahre 6 Monate her #27917 von Maxi2005

hallo,
bei mir ist die Kündigungsfrist (bei einer privaten Krippe) 3 Monate zum Monatsende

Ich habe auch nachdem ich den Max 3 Monate in der Krippe hatte, von einer öffentlichen Krippe einen Anruf bekommen, dass ein Platz frei wäre...
Aber für mich kam das überhaupt nicht in Frage ihn wieder rauszunehmen um wieder woanders einzugewöhnen....

Und bis Kindergartenalter ist es ja jetzt nicht mehr so lange hin mit dann hoffentlich mal weniger Kosten!!! :blink:

Die Klausel scheint zwar schon etwas ungewöhnlich zu sein aber muss ja vielleicht nichts negatives über die Einrichtung aussagen... (oder bin ich da zu naiv???)

Zudem finde ich es (meine persönliche Meinung) das Kinder auch regelmäßig unter Kinder sein sollten. Evtl. kann man so ein Kompipaket strukturieren? Halb in der Krippe - halb bei der Oma???
Ich weiß ja nicht wie jung die Oma ist (die Omas von Max sind beide noch recht jung - mit 50 und 58) aber trotzdem möchte ich ihn nicht die ganze Zeit von Oma betreut wissen. Abgesehen könnten die das auch gar nicht leisten wg. Terminen. Und auch eine Oma ist mal krank usw... Schöner ist es doch wenn es mal was besonderes ist, hm? mal am WE oder mal 1-2 Tage unter der Woche?

Wie heißt denn die Krippe? Vielleicht gibts Erfahrungsberichte?

viele liebe Grüße

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9 Jahre 6 Monate her #27931 von luagritar

naja, ich brauch den platz ja eigentlich auch nur 2,5 tage die woche... müßte die anderen 2 tage schon extra hinfahren. also für die oma ist das schon machbar (sie will ja dann auch zum kinderturnen) und für mich weniger fahrstreß und dann hätt ich grad in der schweren "wegzug-von-papa-phase" noch mehr zeit für den kleinen und könnten ja auch in ne "vorkindergartengruppe" gehen (also betreuung mit oder ohne mama zum dran gewöhnen.

eingelebt hat er sich eh noch nicht.
und jetzt hab ich noch erfahren, daß sie die krippengruppe nochmal aufgestockt haben.. das hieße jetzt 18!!!! kleine kinder auf ca. 23 qm!!!! das war mit 10 kindern schon eng und laut.

also ich jetzt beschlossen den kleinen zur oma zu bringen und lieber der oma geld für die betreuung zu geben. dann ist allen geholfen;)

ach ja, die krippe bzw kiga ist vom montessorihaus "munich Child"
(wobei ich immer dachte, daß auch kinder in der krippe gefördert werden und die gruppen kleiner wären.. was mich schwer enttäuscht)


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9 Jahre 6 Monate her #27932 von Geolinchen

Hallo luagritar,

deine Entscheidung find ich richtig.
Kinderkrippen wo das Geld eine größere Rolle spielt als die Freude an der Arbeit mit Kinder sollte man nicht unterstützen.
Ich find der Begriff "Montessori" wird ganz schön beschmutzt durch solche Einrichtungen und das ist Schade. Doch leider gibt es wie überall auch hier schwarze Schafe.
Es wundert mich dann auch nicht, wenn solch eine Klausel wie du sie beschrieben hast im Betreuungsvertrag steht.
Somit hat die Einrichtung sicher das Geld egal ob zu zufrieden bist
oder nicht.
Kindergärten die wirklich gut sind müssen solche Klausel nicht miteinbauen.
Ob das überhabt rechtens ist?
Bei mir ist die Kündigungsfrist auch nur 3 Monate zum Monatsende und das jederzeit, dass wird wahrscheinlich eher Standard sein.
Irgendwie erinnert mich die Kita an die Einrichtung welche in der letzter Zeit hier im Forum stark diskutiert wurde.
Läuft es vielleicht unter dem gleichen Träger?


LG
Geolinchen

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8 Jahre 3 Monate her #51239 von ray.of.light

Gibt es denn tatsächlich Kindergärten, die gewinnorientiert wirtschaften? Zu welchem Zweck denn? Also, wer bekommt das Geld?
Habe ich noch nie von gehört! Ich kenn es so, dass bei privaten Einrichtungen längere Kündigungsfristen bestehen, weil von den Beiträgen ja die Erzieher, Miete und alles gezahlt werden müssen und wenn so ein Beitrag dann plötzlich wegbricht, dann gerät das gesamte Gerüst ins Wanken.

Natürlich wird immer ein kleiner Überschuss erwirtschaftet, aber der kommt doch letztlich wieder dem Kindergarten als Gesamtkonstrukt zu Gute.
Ehrlich gesagt, wenn ich so drüber nachdenke: Kindergärten dürfen doch garkeine Gewinne über einer bestimmten Summe erzielen?!?<br><br>Post geändert von: ray.of.light, am: 01/05/2009 10:20

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8 Jahre 3 Monate her #51241 von LucasMami

Naja, das Gerüst ins Wanken gerät in München sicherlich nie, denn wenn einer kündigt, stehen schon 3 andere auf der Warteliste, die liebend gern den Platz und damit die Zahlungen übernehmen.

Gewinnorientiert wirtschaften schon viele private Kinderkrippen oder wie läßt es sich sonst erklären, dass teilweise Monatsgebühren von bis zu 1000EUR erhoben werden?! Und das Geld wird ja nicht immer als Gewinn an sich deklariert, sondern vielleicht bekommen die Geschäftsführer oder die Krippenleitung ein höheres Gehalt, vielleicht auch die Erzieherinnen, weil sie in den privaten Einrichtungen teilweise flexibler sein müssen.
Ich habe aber im Prinzip auch nichts gegen gewinnorientiertes Wirtschaften solange mein Kind ein nette und tolle Betreuung bekommt und ein paar schöne Aktivitäten und Räumlichkeiten geboten werden.

Es ist nun einmal so, dass in München die Nachfrage nach Krippenplätzen höher ist als das Angebot und dadurch ist es möglich, dass man für Betreuungsplätze nahezu jeden Preis verlangen kann und im Vertrag teilweise zusätzliche Klauseln auftauchen. Die Eltern haben oft nicht die Wahl und von daher stimmen sie vielem zu. Aber wie gesagt, solange man das Gefühl hat, das Kind ist gut aufgehoben und zufrieden, kann ich gut damit leben, wenn eine KiTa darauf ausgerichtet ist, Gewinn zu machen.

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8 Jahre 3 Monate her #51244 von Sevi

Hallo,
in de privaten Einrichtungen ist es normal, dass es Monate gibt in denen die Kündigungsfrist nicht greift, einge inrichtungen haben z. B. de ganzen August geschlossen, die Jahresgebühr wirdaber jeden verteilt monatlich eingezogen.
Liegt wohl auf der Hand, dass dann viele Eltern auf die Idee kommen besonders im letzten Kindergartenjahr oder weil sie eh wechseln wollen, dann schnell noch vorher zu kündigen...

Und natürlich sind viele private Einrichtungen gewinn orientiert, wie Firmen nur halt statt Waren, Dienstleistungen dazu gehört auch die Kinderbetreuung.
Nur Elterninis und gemeinnützige Vereine sind günstiger, die kommen bei Anrechnung des städt. Zuschusses zwschen 150 bis 280 Euro 8ohne Essen..) für einen 6 Std. Platz Kindergarten oder um die 450 Euro/Kripenplatz aus, ist man icht aus München bekommt man dann keine Föderung und zahlt entsprechend auch dort mehr, um auch diesen Preis zu halten muss man dann auch mitarbeiten, putzen...oder beim gemeinnützigen Verein hängen dann noch andere Einrichtungen mit dran die dass ganze querfinanzieren wie z. B. Schule, Stiftungen....ähnlich finanzieren sich meist auch die kirchl. Einrichtungen, die bekommen dann noch Gelder über die Diözese...

Dies städtischen Enrichtungen arbeiten sogesehen auf Verlustbasis, denn selbst wenn einige Eltern den vollen Satz zahlen, würde es nicht einmal die Personalkosten decken, Stadt=steuerfinanziertes Solidärprinzip.

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www.tchibo.de