Frage Anmeldung KiGa Umland?

10 Jahre 7 Monate her #13189 von luagritar

hi mädels...

da ich nun endlich die teilzeitabsage meiner firma habe, steh ich jetzt vor dem nächsten problem.
kurz: ich brauch nen TZ-job und ne kinderbetreuung gleichzeitig!!!
Nun dacht ich mir, ich such mir in "omanähe" ne arbeit, daß notfalls jemand für junior da ist und meld ihn dann auch dort im ort zum KiGa an (die nehmen ab 2 jahren)
so... wer weiß nun, wie das abläuft, wenn man ein "stadtkind" im umland anmelden will?
die kindergärtnerin vom ort meinte, der zuständige kiGa würde dann an sie zahlen... aber in münchen gibts ja keinen zuständigen *g*..also geld muß da hin, is klar, aber wie melde ich das..usw.

schon mal wieder danke im vorraus

LG und nen guten Rutsch
Lua
:silly:


...wie immer auf der Suche nach Anwort auf die weltbewegende Frage: Wo ist mein Kugelschreiber????

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10 Jahre 7 Monate her #13192 von Carmen

Hallo Lua,

erkundige Dich beim Schulreferat der Stadt. Wenn ich es richtig im Kopf habe, muss nach dem neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz die abgebende Gemeinde (also München) zustimmen. Nur dann erhält die aufnehmende Gemeinde die staatliche Förderung ("Oma-Gemeinde"). Die abgebende Gemeinde wird dies nur tun, wenn sie eine Unterversorgung an Kindergartenplätzen hat (und damit sollte München ja eigentlich zustimmen). Das kann aber durchaus von Deinem Stadtviertel abhängen. Ob München generell zustimmt, weiß ich leider auch nicht. Ich bilde mir ein, dass da mal ein Artikel in der SZ war, wo´s gerade um einen solchen Streit ging und die Stadt hart blieb. Ohne die Zustimmung läuft nichts, denn die aufnehmende Gemeinde wird das Kind nicht ohne Förderzusage nehmen.

Gruß

Carmen

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10 Jahre 7 Monate her #13216 von sandrasimone

hi,
du musst erst mal eine platzzusage haben vom gewünschten kiga und dann einen antrag stellen auf übernahme der kosten bei der stadt münchen(komplementärfinanzierung), denn münchen wäre für dich zuständig und muss dir einen platz geben.. eigentlich. so weit ich weiss hat sich die stadt münchen aber oft geweigert mit der begründung das wäre zu viel verwaltungsaufwand. nach dem neuen baykibig dürfen sie das aber nicht mehr so ohne weiteres-
ich würde dir raten, hier nochmal nach zu fragen:
www. berufstaetige-muetter.de
da sitzen wesentlich mehr experten zu dem thema als hier (will heissen, berufstätige mütter mit kleinkindern), damit du nix falsch machst.

lg
Simone

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10 Jahre 7 Monate her #13217 von Carmen

... sofern man auf dieser Seite auch einen Experten in den Besonderheiten des bayerischen Rechts findet! Es handelt sich immerhin um eine bundesweit aktive Seite und Bayern hat die winzige Besonderheit, dass es hier keinen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem 3. Lebensjahr gibt.

Lua,

als Ergänzung: die maßgebliche Bestimmung ist Art. 23 BayKiBiG

www.stmas.bayern.de/kinderbetreuung/download/baykibig.pdf

Vielleicht hilft Absatz 4 weiter, aber ob eine Arbeitsstelle in der aufnehmenden Gemeinde reicht samt Oma ist natürliche mehr als auslegungsfähig. Vermutlich müsste die Oma noch schwerst pflegebedürftig sein, um die zwingenden persönlichen Gründe nachzuweisen.

"Helfen" kann Dir im Ergebnis nur eine Nachfrage beim Schulamt, wie das in München gehandhabt wird.

Es wird eine Art Teufelskreis, denn ohne KiGa-Platz keine Stelle, ohne Stelle kein KiGa-Platz in der anderen Gemeinde.

Carmen,
die seit dem 7. Lebensmonat ihrer Tochter arbeitet,
deren Tochter dummerweise inzwischen vom Kleinkind zum Schulkind mutiert ist,
die jetzt auch noch wieder vollzeit arbeitet
und daher offensichtlich völlig inkompetent ist (zumal sie auch noch grob gesagt, in dem fraglichen Bereich arbeitet)

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10 Jahre 7 Monate her #13219 von sandrasimone

..natürlich findet man dort experten für bayern, sonst hätte ich diesen tipp ja nicht geschrieben. carmen, warum bist du eigentlich so aggressiv?? kriegst du geld, damit alle nur babynews lesen oder was? ich wollte lua doch nur helfen, und es gibt halt noch bessere seiten für manche fragen!

S.

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10 Jahre 7 Monate her #13222 von Carmen

Simone,

jedenfalls beim ersten Blick in das einschlägige Forum war dort kein Spezialist für bayerisches Recht und speziell für Probleme und Wehwehchen der Landeshauptstadt München zu erkennen. Die Schwerpunkte liegen eindeutig in Norddeutschland und bei Kindergartenplätzen auch im Bereich des Rechts auf einen Kindergartenplatz.

Nein, ich bekomme kein Geld. Und ja, ich verweise auch auf andere Seiten und speziellere Foren, wenn es Sinn macht.

Das Problem von Lua ist so speziell, dass sie wohl eher hier Hilfe finden kann bzw. andere, die das schon durchgezogen haben (dafür ist dies ja nunmal auch ein Forum mit lokalem Bezug zu München und Umgebung, was andere nicht ausschließt).

Sorry, aber mich ärgert, dass Du indirekt unterstellst, hier gebe es keine berufstätigen Mütter mit Kleinkindern (und erst recht keine, die irgendeine Ahnung von irgendetwas hätten). So kam es nämlich zumindest bei mir an.

Gruß

Carmen

PS: Und nochmals für Lua,
wenn ich mich richtig erinnere, dann ging es um einen Fall im Münchner Süden, wo der örtliche nächstgelegene KiGa der einer Umlandgemeinde war. Die Stadt hat - ich glaube beim Geschwisterkind, das jetzt in den KiGa kommen sollte - nicht zugestimmt und diese Kind hätte in den weiter entfernten Kindergarten gehen müssen (sprich Kind 1 ist im näheren UmlandKiga und Kind 2 im weiter entfernten StadtKiGa). Eventuell kommst Du weiter mit dem Argument, dass Du nicht arbeiten kannst, wenn nicht die Oma das Kind abholt (weil der Platz von den Öffnungszeiten her nicht ausreicht). Allerdings stehen Deine Chance schlecht, wenn Du ohne weiteres in der Nähe Deiner Wohnung einen Platz bekommen würdest.

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10 Jahre 7 Monate her #13229 von luagritar

hi ihr zwei...
also erstmal danke für eure tipps!!! und bitte streitet euch nicht, weil ich was gefragt hab, das vielleicht nicht sooo leicht zu lösen ist :dry:
ich werd auf jeden fall mal beim schulreferat nachfragen, die sollten das wohl am ehesten wissen.
KiGaplatz hier in der nähe ist gaanz schlecht, da nimmt keiner kinder unter 3 jahren!!! und meiner ist im herbst erst 2,5 :(
vielleicht ist das ja schonmal ein grund...
das mit dem neuen gesetz weiß ich. wollte ja auch demnächst wieder anfangen zu arbeiten (wenn sich was findet), wobei dann eben die oma babysittet. nur das ist halt keine dauerlösung, deswegen dachte ich an den KiGa im Omaort.
also zumindest die bedingungen sollte ich bis september erfüllen... was natürlich die stadt dazu sagt, is wieder was anderes.
frag mich inzwischen nur, von was man noch essen kaufen soll, wenns keine möglichkeit gibt, zu arbeiten.

also falls jemand im münchner norden nen job weiß...;)

LG und ein gutes neues!!!


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