Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 20:13Hallo,
was würdet ihr machen?
Meine Tochter hatte heute ihre zweite Klavierstunde. Es handelt sich um eine Partnerstunde mit einem zweiten Kind. Meine Tochter durfte die ganzen 45 Minuten nicht einmal ans Klavier.
Deshalb habe ich gerade den Klavierlehrer angerufen. Er erzählte mir, dass er einer der besten Pädagogen in ganz München sei und schließlich Abitur habe und drei Fächer studiert habe. Er habe meine Tochter schon einbezogen. Zuerst durfte meine Tochter das andere Mädchen suchen, denn sie hatte das Zimmer nicht gefunden, und dann immer zuschauen, da das neue Kind schon Vorkenntnisse habe und deshalb ein Ungleichgewicht bestehe.
Außerdem habe unsere Tochter zu Hause noch kein Klavier und könne nicht spielen, deshalb brauche sie auch im Unterricht nicht Klavier zu spielen.
Als wir damals vor der Anmeldung bei ihm waren, sagte er uns, dass jedes Kind die halbe Unterrichtsstunde, also etwa zwanzig Minuten Unterricht von ihm erhalten würde.
Schließlich brachte er auch noch das Beispiel mit der Fahrschule, die man auch nicht besuchen könne, wenn man kein Auto habe, worauf ich ihm antwortete, dass ich mir mein Auto erst nach der Fahrschule gekauft hätte.
Letztendlich ist alles zum Kotzen. Ich habe schon andere Klavierlehrer, die ich aus dem Internet gesucht hatte, angerufen, aber die verlangen natürlich mehr als doppelt soviel wie die städtische Musikschule.
Das Klavier hatten wir schon ausgesucht und wollten es morgen, also nach der heutigen zweiten Stunde, bestellen. Das werde ich jetzt natürlich nicht machen. Aber was soll ich denn nun machen. Herr M. erzählte mir, dass die Städtische Musikschule noch 480 Kinder auf der Warteliste habe und er dann gleich ein anderes Kind suchen würde. Irgendwie ist es aber schon komisch, dass er, wenn soviele Kinder auf der Warteliste sind, Mitte November seine Schülerinnen und Schüler noch nicht gefunden hat.
Ich habe nun das Problem, dass meine Tochter gerne Klavier lernen würde und der Lehrer, der eigentlich alles ausgelöst hatte, nun ein Flopp ist.
Viele Grüße
Marianne
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Sarah
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 20:29Hallo Marianne,
ich habe zwar keine Erfahrung mit dem Klavierunterricht der Städtischen Musikschule, aber in anderen Bereichen wie Flöte und Geige. Bei Problemen würde ich mich mit Deinem Bezirksleiter oder mit Deinem Fachbereichsleiter in Verbindung setzen.Der Fachbereichsleiter kommt nach dem Lehrer und der Bezirksleiter steht nochmal eine Stufe darüber. Den Bezirksleiter kannst du bei Ansprechpartner / städt. Musikschule München online einsehen, den Fachbereichsleiter teilt Dir auch sicherlich gerne die Verwaltzng der st. MS mit, da der oft nicht bekannt ist.....Was ich eigentlich damit sagen will, suche Dir die richtigen Ansprechpartner, die auch etwas zu sagen und entscheiden haben.......Kommunikation in der MS bringt schon sehr viel. Ansonsten, falls Du trotzdem abspringen möchtest, denke ich ist die städt. MS auf das gesamte Jahr gesehen nicht unbedingt günstiger, wie Privat Untericht, der nur bei Inanspruchnahme gezahlt werden muss, teilweise kommen sie auch zu Dir ins Haus...wenn dann mal das Klavier da ist Viel Glück bei Deiner Entscheidungsfindung und gute Nerven lg Sarah
Post geändert von: Sarah, am: 15.11.2011 20:30
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Abeille
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 20:34Ich kenne privat einen Klavierlehrer (Berg am Laim), weiß aber nicht, wieviel er verlangt, wenn du Interesse hast, kannst du dich ja bei mir melden.
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Marianne
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 20:41Hallo,
vielen Dank für eure Antworten.
Abeille:
Nein danke, Berg am Laim ist viel zu weit. Wir sind in Laim.
Marianne
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butterflydee
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 20:56Hallo Marianne,
also, ich würde mir so etwas nicht bieten lassen! Wenn Du mit dem Klavierlehrer selbst nicht reden kannst, dann würd ich die Musikschule direkt kontaktieren. Und wenn's sein muss sogar die Schulleitung.
Ich hatte früher selbst bei der Musikschule Klavierunterricht und da ist es im Partnerunterricht definitiv so gewesen, dass beide Schüler dran gekommen sind. Nicht unbedingt jeder immer 50%, aber jede/r hat mal gespielt.
Gerade, wenn die andere Schülerin schon Vorkenntnisse hat wäre es, meiner Meinung nach, unbedingt notwendig, dass Deine Tochter "spielen" darf. (Am Anfang geht's ja erst mal um die richtige Körper- und Handhaltung und weniger um's korrekte Spielen.) Wie soll sie den Leistungsunterschied sonst aufholen? Abgesehen davon ist es bei der Musikschule eigentlich üblich, dass immer Schüler mit ungefähr gleichem Leistungsstand zusammen unterrichtet werden.
Natürlich ist es aber auch nicht gerade förderlich, wenn Deine Tochter kein Klavier daheim hat um zu üben. Sie muss unbedingt auch daheim üben können, sonst bringt der Klavierunterricht nichts.
Vielleicht ist es für Euch ja möglich zu einem anderen Klavierlehrer zu wechseln?
Ich hoffe, Ihr findet eine Lösung. Klavier zu spielen ist eine schöne Erfahrung, wenn meinen einen guten Lehrer hat.
Liebe Grüße butterflydee
P.S.: Der Vergleich mit der Fahrschule ist ja wirklich idiotisch!
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Abeille
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 21:06Zitat von: Marianne Hallo,
vielen Dank für eure Antworten.
Abeille:
Nein danke, Berg am Laim ist viel zu weit. Wir sind in Laim.
Marianne
Sorry, ich habe mich auch geirrt, nachdem ich jetzt mal gegoogelt habe, ist er in Laim und nicht in Berg am Laim, also falls doch noch Interesse besteht
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Karina
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 22:13solch ähnliche Probleme hatten wir auch mit der städtischen Musikschule.
Der Lehrer brüstet sich mit seinem Können? Wofür? Zweifelt er etwa daran?
Der einzige Grund warum so viele auf der Warteliste sind, ist der Preis. Meines Wissens ist die städtische Musikschule die einzige Musikschule in München die subventionierte Gelder erhält.
Ich finde es schade, dass die städtische Musikschule zum Teil so unverschämt mit seinen Kunden umgeht. Aufgrund des preis. Unterschied können Sie sich dieses erlauben - im Gegensatz zu den Konkurrenzunternehmen die keine Steuergelder erhalten und um kostendeckend arbeiten zu können, höhere Beiträge verlangen müssen.
Kurze Zeit später hatten wir eine ganz nette Klavierlehrerin gefunden die mein Kind sehr sympathisch fand. Mit viel Freude und Begeisterung lernte es dann auch - das war im Endeffekt das wichtigste für mich.
Karina
Post geändert von: Karina, am: 15.11.2011 22:18
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Roseline
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 15.11.2011 22:34das wundert mich, dass 2 Kinder gemeinsam Unterricht haben sollen, die nicht das gleiche Niveau oder Vorkenntnisse haben, so kenne ich das nicht von der Musikschule; ev. in eine andere Gruppe in der Musikschule wechseln oder der Lehrer bringt das Kind mit den Vorkenntnissen in einer "gleichwertigen" Gruppe unter.
grüße roseline
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Sobel
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 09:37Liebe Marianne,
ich würde deiner Tochter in jedem Fall das Klavier bestellen, wenn sie gerne Klavier lernen möchte. Ich würde versuchen, mich nicht zu sehr üb die Profilneurosen eines Musikpädagogen zu ärgern, nur ein bißchen, nicht zu sehr. Dann würde ich Augen und Ohren offen halten und einen anderen Lehrer suchen und finden. In Ruhe, mit Bedacht, es hat keine Eile.
Versuch dich nicht reinziehen zu lassen und sei aufmerksam, WORUM es tatsächlich geht. Nimm deine Kraft, um die Situation so zu ändern, dass sie für dich und vor allem für deine Tochter stimmig ist. Hoffentlich behält sie sich den Spaß am musizieren, darum geht es, oder? Wieviel sie von ihrem Lehrer lernen kann ist eine andere Sache, erstmal.
Bin mir sicher, du findest bald eine Lösung!
Von Herzen Sobel
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Marianne
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 09:57Hallo,
vielen Dank euch allen für eure mitfühlenden Worte. Es ist schön zu sehen, dass ich mit dem Problem nicht allein bin.
Ich dachte ich falle aus allen Wolken. Meine Tochter hatte sich so auf ihre zweite Stunde gefreut.
Ich werde es jetzt doch einmal bei der Bezirksleitung probieren, da ich auch heute noch finde, dass es eine Unverschämtheit war, wie er sich benommen hat.
Allerdings meinte die Musiklehrerin meiner Tochter, dass die Lehrer der städtischen Musikschule normalerweise schon gut wären und sie es noch einmal probieren würde wegen des günstigen Preises.
Seit dieser Lehrer angerufen hat und mitteilte, das meine Tochter einen Platz bekommen könnte, stresse ich mich nur noch ab. Zuerst wegen des Klaviers und nun, wo wir bei Piano Fischer ein Klavier gefunden hätten und ich mich durchgerungen habe, das Geld auszugeben, wackelt auf einmal der Unterrichtsplatz, weil der Herr Lehrer, der genau wußte, dass meine Tochter Anfängerin ist und keine Vorkenntnisse hat, ein anderes Mädchen mit Vorkenntnissen in den Unterricht mit aufgenommen hat und sich nun nur noch diesem Mädchen widmet.
Noch einmal vielen Dank für euer Mitgefühl und eure Tipps.
Liebe Grüße
Marianne
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Maxi2005
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 10:37Hallo Zusammen,
wieviel zahlt man denn an einer städtischen Musikschule ?
Ich selber habe vor 8 Wochen mit Klavierunterricht angefangen - in einer Musikschule in Trudering und zahle für 4 * pro Monat 45 min 105 € Ich finde das nicht viel - daher überlege ich, wieviel dann der Unterricht an einer städtischen Musikschule kostet.
Zum Thema selbst: Auch wenn ein Kind 2-3 mal zuguckt, bricht doch kein Zacken aus der Krone. Ich kann es ja verstehen, dass das Kind unbedingt selbst ans Klavier will - aber wenn das andere Kind zu Hause viel geübt hat und gerade einen "guten Lauf" hat, und das andere Kind zu Hause eh nicht üben kann (momentan) - ist doch nicht so schlimm!!
Lieber mal 4-6 Wochen in Ruhe sich das Alles anschauen und dann Stress anfangen - aber doch nicht nach der zweiten Stunde.
Ich bin ja auch jemand der gerne mal gleich aufschreit als erst mal abzuwarten - aber in den meisten Fällen hat sich bewiesen, dass ich dadurch erst mal was kaputt gemacht habe.
Also, mein Tipp: warte doch noch mal ab! Das wird schon!! Ich habe mit meinem Klavierlehrer auch über Unterricht mit Kindern gesprochen - das läuft anders ab als mit Erwachsenen - also so wie du dir das vorstellen würdest.
also, durchschnaufen und Ruhe bewahren - wird schon!!!
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billabo
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 11:06Hallo,
zur Qualität des Unterrichts an der städtischen Musikschule kann ich nichts sagen, habe aber gehört, dass die Lehrer dort auch nicht wirklich viel bekommen. Da fragt man sich natürlich, warum "der beste Pädagoge Münchens" dort arbeitet. Die Vorgehensweise und Argumentation des Lehrers ist aber m.E. völlig absurd, denn wenn Deine Tochter noch kein Klavier hat müsste sie im Unterricht ja eher mehr ans Klavier dürfen als das Kind, das schon etwas Erfahrung und ein Piano zuhause hat.
Wir haben unseren Lehrer (allerdings anderes Instrument) durch einen Aushang an der Musikhochschule gefunden. Er ist nicht allzu teuer, keine Vertragsbindung, jung, motiviert, kommt zu uns nach Hause - kurzum ein Volltreffer! Vielleicht wäre das auch eine Option für Euch. Lass Dich jedenfalls wegen so einen "Vollblutpädagogen" nicht von Eurem Projekt abbringen!
VG billabo
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Marianne
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 14:15Hallo Maxi,
würdest du gerne 45 Minuten einer Anfängerin beim Klavierspielen zuhören und dich nicht langweilen? Das andere Mädchen hatte gerade erst die erste Stunde bei diesem Lehrer.
Ich zahle im Jahr knapp 500,00 Euro für den Klavierunterricht, wobei das Jahr wahrscheinlich schon wieder im September begonnen hat, als wir den Platz noch gar nicht hatten.
Bei der Besprechung vor Vertragsabschluss hatte mir der Klavierlehrer gesagt, dass die Stunde geteilt wird und jedes Kind 45 Minuten spielen darf.
Wir haben zwar bisher kein eigenes Klavier, meine Tochter hat aber in allen Geschäften die Klaviere benutzen dürfen und hat eifrig ihre "alle meine Entchen" geübt. Ob sie nun geübt hat oder nicht, konnte der Lehrer doch gar nicht feststellen, wenn sie schon in der zweiten Stunde nicht mehr spielen durfte.
Viele Grüße
Marianne
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Maxi2005
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 14:43hallo Marianne,
ich versteh dich ja!
ich wollte dir ja nur einen Tipp geben. Es hätte doch sehr leicht sein können, dass im nächsten Unterricht deine Tochter die ganze Zeit am Klavier sitzt und das andere Mädel zuguckt. Aber du weißt es nicht und wenn du jetzt anfängst dich zu beschweren, ohne dir das mal genau und über min. 4 Wochen anzuschauen - dann versaust du dir vielleicht das "Zwischenmenschliche" mit dem Lehrer usw.. Warte doch einfach noch mal ab und sag deiner Tochter, sie soll einfach noch geduldig sein. So ein Klavier ist doch irgendwo eine längere Geschichte (ich hab mein Klavier jetzt schon seit 23 Jahren) ob ich jetzt damals 4 Wochen eher richtig zu üben angefangen hätte oder später - was spielt es für eine Rolle ?
Wenn der Lehrer euch gesagt hat, dass er die Std teilt, wird er das mittelfristig - langfristig auch machen.
Wenn dir nach 4-6 Wochen die Leistung der Musikschule immer noch nicht passt, dann sucht ihr euch was privates. Dann hast du hier auch mehr Verhandlungsspielraum - als an der Musikschule, die den Platz jederzeit anderweitig vergeben können.
aber sich nach der zweiten Stunde bei der Bezirksleitung zu beschweren, finde ich etwas übertrieben. Stell dir vor, du wärst die Bezirksleitung. Du würdest dir doch als erstes denken "da hat es aber eine übereifrige Mutti ganz eilig" weißt wie ich meine ? ist nicht bös gemeint!!! bitte nicht falsch verstehen.
also, wird schon!!! und wenn doch nicht, gibt es noch viele andere Möglichkeiten Klavierunterricht zu nehmen.
Sprich deiner Tochter Geduld zu - das würde ich machen. Liebe Grüße!!
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Majulu
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 14:47hallo, also ich würde mich darüber wohl genauso ärgern! wenn ich die stunden bezahle möchte ich natürlich auch das mein kind sie aktiv nutzt und nicht nur daneben sitzen muss. ich selbst habe als kind bei einer musikschule (in der nur keyboard und klavier unterrichtet wurde) keyboardstunden gehabt. wir waren zu 4. und JEDER durfte vorspielen was er zu hause geübt hatte. danach (geht halt leider nur beim keyboard) mit kopfhörern in der stunde geübt. klavierstunden hat er nur in 2er gruppen gegeben aber da durfte auch jeder spielen. leider ist der liebe herr mittlerweile in rente da ich ihn sonst vollstens empfohlen hätte.
auf der anderen seite hat der "lehrer" aber auch schon recht. wenn das kind kein klavier zu hause zum üben hat bringen die stunden eigentlich recht wenig da man das gelernte ja nicht weiterüben kann. wobeis ja nicht gleich ein klavier sein muss es tut auch erst mal ein keyboard da kann das kind die melodien genauso nachspielen. so wurde mir und meiner mutter das damals gesagt da ich dann auch klavier spielen lernen wollte.
auch wenn man ein paar euro mehr investieren muss würde ich mir eine andere musikschule oder sogar wirklich einen lehrer der nach hause kommt suchen. ich glaube das das kind sonst wirklich nach ein paar stunden total deprimiert nicht mehr hingehen will wenn es sich immer total freut "spielen" zu dürfen und enttäuscht wird.
toi toi toi und viel erfolg
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Marianne
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 15:01Hallo Maxi,
ich schick sie natürlich am Dienstag schweren Herzens wieder hin, würde aber schon gerne mit der Bezirksleitung sprechen, wie sie das sieht. Es geht mir auch darum, dass er sie nicht einfach rausekelt, was auch sein kann.
Er hat ohne meine vorherige Zustimmung einfach seine Frau mithören lassen, die dann recht dreckig lachte, als ich sagte, dass wir heute das Klavier bestellen wollten und dass ich jetzt erst einmal davon absehe. Ich traue ihm auch zu, dass er einfach sagt, ich hätte sie abgemeldet, obwohl ich ihm ganz klar sagte, dass ich das dann bei Herrn Pairott, dem Leiter der Musikschule, tun werde, wenn ich kündigen will.
Vertrauen ist da keines mehr und die zwischenmenschliche Beziehung kannst du auch gleich vergessen. Was bildet der sich denn eigentlich ein, wer er ist. Ich brauch niemanden, der drei Fachrichtungen studiert hat. Ich wollte nur Klavierunterricht für meine Tochter, die Anfängerin ist. Allein das habe ich beantragt.
Die Musiklehrerin meiner Tochter meinte auch, ich solle erst mal die dritte Stunde abwarten, weil ich den Platz in der Musikschule nie mehr bekommen würde, wenn ich ihn erst einmal zurückgeben würde.
Vielleicht hast du schon recht mit dem Abwarten, aber alles kann ich mir von dem auch nicht bieten lassen, und was noch schlimmer ist, er benachteiligt meine Tochter, die sich selbst ja nicht wehren kann. Mit so etwas verdirbt man einem Kind gründlich den Spaß am Instrument und das als einer der besten Pädagogen München. Von "Selbstlob stinkt", hat der auch noch nichts gehört.
Mich ärgert im Nachhinein auch, dass er sich nicht selbst um seine andere Schülerin gekümmert hat, sondern meine Tochter im Schulhaus und Hort rumlaufen hat lassen, um die andere zu suchen. Dies ist nicht die Aufgabe meiner Tochter. Meine Tochter war pünktlich zum Unterricht da und nicht der Suchdienst für die andere Schülerin, deren Mutter sich gleich nicht die Mühe machte, um sich den Typen anzusehen. Wenn er pünktlich angefangen hätte, dann hätte meine Tochter vielleicht auch noch spielen können. Meine Tochter ist doch nicht der Suchdienst des Klavierlehrers. Er nutzt nur aus, dass sie so zuvorkommend ist.
Viele Grüße
Marianne
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pauline
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 15:11Hallo,
auch auf die Gefahr hin, mich ordentlich in die Nesseln zu setzen, mein nun wirklich unmaßgeblicher Tipp:
...dreimal tief durchatmen, am Schluß eine lautes Ohmmmmmmmmmmmmmm von ganz weit unten....
...dann schnell die musikalische Bezirksleitung anrufen, alternativ gleich fristlos kündigen....
....und im besten Falle hoffen und beten, dass das Leben nicht noch größere Probleme bereit stellt...
Auf keinen Fall würde ich das direkte aufklärende Gespräch suchen!
Grüße und einen etwas entspannteren Buß- und Bettag!
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Bigs
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 15:16Hallo Marianne,
ich denke, unter diesen ganzen Umständen wird Deine Tochter wohl NIE Spaß an diesem Unterricht haben. Was Du so beschreibst ist irgendwie das Letzte.
Ich kann Euch vollkommen verstehen, daß man sein Kind einen Unterricht schnuppern läßt, bevor man für 9.000 EUR ein Klavier kauft, das dann evtl. nach der ersten Klavierstunde unbenutzt rumsteht.
Sucht Euch einen anderen Klavierlehrer. Vorher würde ich mit der Bezirksleitung sprechen. Vielleicht habt ihr ja Glück, und ihr bekommt über die Musikschule noch einen anderen Lehrer. Ansonsten bietet z.B. die VHS auch Kurse an.
Viele Grüße Bigs
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MamaGenna
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 16.11.2011 15:50Hallo Marianne,
wir kommen gerade vom privaten Unterricht (Streichinstrument) und haben auch grad dezente miese Laune.
Wenn dein Kind das Instrument wirklich lernen möchte, dann schau dir noch 2 Stunden an. Nicht jede Stunde ist gleich wie diese.
Aber die Kommentare des Lehrers sind schon echt etwas überheblich. Da is immer Jeder der Beste der Stadt...blabla.... Das Gesülze nervt mich immer von den achso so tollen Künstlern.
Erst wollen sie unbedingt die Schüler, weil man ja als Musiklehrer weniger verdient als Hartz V und plötzlich haben sie 50 Schüler an der Backe...... Mann, hab ich grad nen Hals!
Danke fürs Luftablassen MamaGenna
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surfmausl
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 17.11.2011 08:43also ich bin der Meinung Klavier ist ein Instrument das man alleine lernen muß. Anders ist es bei Blockflöte, da kann man mehrere Kinder gemeinsam unterrichten. Meine Tochter hat auch privaten Unterricht und wir sind glücklich. Wir zahlen nur, wenn meine Tochter auch da ist (vorausgesetzt wir melden rechtzeitig ab, wenn sie krank ist). Die städt. MS ist m.M. nach doch nur eine Massenabfertigung, weil sie relativ günstig ist. Frag doch mal in Deiner "Kirchengemeinde" den Organisten ob der nicht privaten Klavierunterricht gibt. Die sind oft günstig und genauso gut.
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Marianne
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 17.11.2011 11:08Hallo,
also ich hab nun endlich die Bezirksleitung erreicht. Der Herr war sehr nett, konnte aber für mich auch nicht mehr machen als mir die Telefonnummer der zuständigen Fachbereichsleitung zu übermitteln. Der Herr Klavierlehrer hatte die Dame heute auch schon angerufen und ihr gesagt, dass die städtische Musikschule den Vertrag kündigen solle. Im übrigen meinte die Dame, dass sie natürlich nichts Schlechtes über ihren Kollegen sagen könne. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie ihre Zeit nicht mit mir verschwenden wollte. Natürlich ist, was auch sein kann, gerade an keiner anderen Schule ein Platz für meine Tochter frei.
Nun kann ich schauen, wo wir Klavierunterricht herbekommen. Ein Grund, warum ich mit dem Klavierunterricht für meine Tochter überhaupt einverstanden war, war der, dass der Klavierunterricht an der Grundschule meiner Tochter stattfindet, wo sie auch im Hort ist und ich nicht wieder fahren muss, weil ich einfach keine Zeit mehr habe. Nun hab ich wieder den schwarzen Peter. Meine Tochter möchte gern Klavierspielen und ich kann schauen, wie ich das Ganze organisiere. So hatte ich mir das nicht vorgestellt.
Das mit den 480 vorgemerkten Kindern meinte sie, stimme so nicht. Für unsere Grundschule wäre gar kein anderes Kind mehr angemeldet gewesen als das Mädchen, das schon eineinhalb Jahre Klavierunterricht gehabt habe, so dass sie gesagt habe, dass er dieses Mädchem mit meiner Tochter ohne jegliche Vorkenntnisse unterrichten solle. Ich selbst spiele nicht Klavier, denke aber dass diese Konstellation allein schon reichlich unglücklich gewählt war von der Städtischen Musikschule. Wie das hätte funktionieren sollen, kann ich mir auch nicht so recht vorstellen.
Obwohl es für meine Tochter vielleicht das Beste ist, wenn sie nicht mehr zu diesem Typen muss, ist die Städtische Sing- und Musikschule letzten Endes nichts als eine reine Enttäuschung.
Wenn es mir den Aufwand wert ist, schreibe ich vielleicht noch einen Brief an den Leiter der Städtischen Musikschule. Die Fachbereichsleitung meinte, dass der Brief eh nur wieder zu ihr käme und sie ohnehin schon Bescheid wüßte.
Für den ganzen Ärger kann ich jetzt auch noch zwei Klavierstunden zahlen, die mir in Rechnung gestellt werden.
Viele Grüße
Marianne
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Karenina
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 17.11.2011 13:38Liebe Marianne,
ich kann Dich sehr gut verstehen, aber bei der Stadt ist das auch nicht anders; eine Hand wäscht die Andere. Ich habe mit der Städtischen Sing- und Musikschule (aber auch mit anderen Bereichen des Referats für Bildung und Sport) sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Der Ton, den sie sich dort erlauben ist absolut vergriffen. Als ich mich über den unmöglichen Ton und teilweise Inkompetenz der Lehrerin in der musikalischen Früherziehung von meiner Tochter beschwert habe, bzw. den Lehrplan mir anschauen wollte, haben mir die zuständigen Damen mitgeteilt, dass es sehr wohl einen Lehrplan gäbe, aber den können nur sie einsehen, ich nicht. Und das Beste war, dann hat sie mir die Frage gestellt, warum ich ein Kind in die Welt gesetzt habe, wenn ich ihr die Lieder der städt. Musikschule nicht beibringen will. Ich kann es bis heute nicht fassen, obwohl das schon paar jahre her ist. Ich muss aber auch sagen, dass meine Tochter jetzt im 3. Jahr Klavierunterricht nimmt und wir sind ganz zufrieden. Wie alles, das hängt vom jeweiligen Lehrer ab. Ich finde auf jeden Fall, dass Du es sehr gut gemacht hast mit der Beschwerde und diese allmächtigen frechen Damen haben auch immer noch einen Vorgestezten. Schönen Gruß,
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diri5
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Beiträge: 1280
Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 22.11.2011 11:57ich habe noch einen gedanken für dich: auch wenn du jetzt dann bald hoffentlich einen besseren klavierlehrer gefunden hast, würde ich an deiner stelle mit dem klavierkauf etwas warten! deine tochter kann doch überhaupt noch nicht beurteilen, ob ihr das klavier spielen spaß macht! bei mir war das z.b. so als kind, ich war etwa 11 jahre alt: ich wollte uuuunbedingt akordeon lernen! meine eltern haben mich also angemeldet. das ging ca. ein halbes jahr gut, dann meinte der lehrer zu meinen eltern, sie sollen mir lieber kein großes akkordeon kaufen (das kleine hatte ich von meinem opa geerbt) weil ich viel zu faul zum üben sei und nicht vorwärts käme.... zum glück mußten meine eltern das instrument nicht gleich kaufen!!
also vielleicht besorgt ihr euch erst mal ein keyboard? die sind doch vermutlich billiger, oder ein gebrauchtes? bis dann klar wird, ob deine tochter auch tatsächlich dabeibleiben will. es sei denn sonst wer in der familie möchte gerne klavier spielen! aber sonst ist es echt ein großes finanzielles wagnis! weder mein bruder, noch ich sind (leider!) beim instrument erlernen recht lange dabei geblieben!
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Marianne
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 22.11.2011 12:48Hallo diri5,
danke für deinen Tipp. Vor lauter Suchen haben wir mittlerweile ein günstiges gebrauchtes Klavier angeboten bekommen und auch gekauft. Es muss nur noch gebracht und dann vielleicht lackiert werden, damit es etwas ansehnlicher wird. Die Spedition ist schon mit dem Transport beauftragt.
Meine Beschwerde an den Leiter der Musikschule habe ich mittlerweile auch abgeschickt. Stellt euch vor, der Klavierlehrer hat in die Kündigung einfach reingeschrieben, dass ich nicht bereit bin, ein Klavier zu kaufen.
Viele Grüße
Marianne
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Steffi1980
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Re:Nichts als Ärger mit dem Klavierunterricht - 22.11.2011 13:42Von mir noch ein gaz kurzer Tipp: Man kann auch Klaviere leihen! Das hat meine Mutter damals gemacht, um zu sehen,ob ich Spaß dran hab. Anschließend kann man das Klavier abzügl. Leihgebühr kaufen oder zurückgeben. Prima Sache!
Steffi
P.S: Ich glaub das war damals Piano Lang (??)
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