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EILT! Europ. Patentamt - 06.09.2010 09:03 Hallo,

kann mir bitte jemand über die Arbeit, Stimmung etc im Europäischen Patentamt 'berichten'? Was muss man bei einer Bewerbung als Patent Examiner beachten? Habt Ihr Tipps?

Gerne auch per PN.

Danke.
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Re:EILT! Europ. Patentamt - 06.09.2010 13:19 Hallo,

aus eigener Erfahrung:
Fliessend Französisch und Deutsch, am besten noch Englisch. Schulkenntnisse reichen nicht.
Dipl. Ing. - nicht FH!

Das Arbeitsklima soll toll sein, das Europ. Patentamt ist einer der familienfreundlichsten und sozialsten Arbeitgeber deutschlandweit.

Soweit ich mitbekommen habe, suchen sie händeringend nach Patentprüfern - allerdings haben sie Probleme welche zu finden, weil angeblich die Gehälter in der freien Wirtschaft so ungemein höher sind als die im Patentamt.

Wobei ich das nicht nachvollziehen kann, wenn man die tatsächlichen Durchschnittgehälter betrachtet.

Ich denke, es ist eine gute Adresse.

Gruss
Murmel
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Re:EILT! Europ. Patentamt - 06.09.2010 15:32 würde mich auch sehr interessieren...
bitte alle infos öffentlich schreiben..
danke..
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Re:EILT! Europ. Patentamt - 06.09.2010 20:00 Ich bin zwar von der anderen Seite, d.h. European Patent Attorney, aber ein bißchen was kann ich beisteuern:

Voraussetzungen:
-Fließend (verhandlungsfähig) Englisch und eine weitere A mtssprache, d.h. Deutsch oder Französisch
- abgeschlossenes (Universitäts)studium
- Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaats (am besten eine andere als die deutsche, da es Quoten für die einzelnen Mitgliedsstaaten gibt; Estnisch oder Lettisch ist sicher super)

Tätigkeit:
Prüfung von Patentanmeldungen und Einsprüchen, Recherche des Standes der Technik, Prüfungsbescheide erstellen
alles in allem viel Lesen und Schreiben, daher ist ein gutes Verständnis natur-/ingenieurwissenschaftlicher Sachverhalte wichtig
eher nicht besonders kommunikativ, da man die Fälle in der Regel alleine bearbeitet

Bezahlung:
Brutto o.k., netto super (die Bezüge unterliegen nicht der deutschen Einkommenssteuer und Sozialversicherung, da supranationale Organisation)
den Patentanwälten sagt man allerdings nach, dass sie besser verdienen, allerdings i.d.R. wohl bei höherem Arbeitseinsatz


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